Kolumbarium St. Mariä Heimsuchung

© Annika Feuss Architekturfotografie

Am 27. November 2022 fand die Eröffnung der Kolumbariums in der Kirche St. Mariä Heimsuchung in Alsdorf-Schaufenberg statt. Mit der Umgestaltung der Kirche in ein Kolumbarium hat die V+P Friedhofskonzepte GmbH das bereits dritte große Kolumbarium in Deutschland neben der Grabeskirche St. Bartholomäus in Köln und dem Kolumbarium St. Kamillus in Mönchengladbach errichtet. Damit ist die V+P Friedhofskonzepte GmbH das einzige Unternehmen in Deutschland, das bereits drei Projekte dieser Größenordnung umgesetzt hat.

Das Kolumbarium bietet Platz für 1.845 Urnen. Die Urnenkammern sind in einzelnen Urnenwand-Elementen angeordnet. Jedes Element umfasst fünf Urnenkammern übereinander und neun Urnenkammern nebeneinander. Neben einseitigen Urnenwänden an den Außenwänden der Kirche sind auch doppelseitige Urnenwände im mittleren Bereich des Kirchenschiffs untergebracht. Unterbrochen werden die einzelnen Urnenwände durch Sitzbänke. Die Urnenwände bestehen aus einer innenliegenden Metallkonstruktion, die mit gefärbten Edelstahlblechen verkleidet ist.

Die Urnenkammern unterscheiden sich in Einzelkammern für eine Urne und Doppelkammern für zwei Urnen. Bei Belegung einer Urnenkammer wird eine Messing-Grabplatte auf die Urnenkammer gesetzt, die optisch hervorsticht. Der optische Gesamteindruck des Kolumbariums wird sich dadurch über die Jahre verändern. Ein innenliegendes Verschluss-System schützt die Urnenkammern vor unbefugtem Zugriff. Von außen sind dabei keinerlei Verschraubungen zu sehen. Die Verschlussklappen der einzelnen Urnenkammern lassen sich in eine 90-Grad-Stellung herausklappen und dienen als Abstellfläche der Urne in Rahmen der Beisetzung.

Weitere Gestaltungselemente runden den Gesamteindruck des Kolumbariums ab. Ein messingfarbener Baldachin bestehend aus einer Aluminium-Konstruktion wurde von der Kirchendecke abgehangen und überspannt den mittleren Bereich des Kolumbariums. Die einzelnen Segmente des Baldachins wurden mit Messing-Ketten ausgefüllt. Ein weiteres Highlight stellt die messingfarbene Kreuzwand im hinteren Bereich der Kirche dar. Die Kreuzwand besteht aus einer Stahlkonstruktion, die mit gefärbten Messingblechen verkleidet wurde. An Ihr anschließend befindet sich ein Wasserbecken.

© Annika Feuss Architekturfotografie

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