Kolumbarium aus Messing

Das Kolumbarium besteht aus einer Metallkonstruktion, die mit handbrünierten Messingblechen auf den Sichtflächen appliziert ist. Die Kolumbarien haben eine Höhe von fünf Urnenkammern übereinander. Das modulare System erlaubt die Anordnung der einzelnen Kolumbarienschränke zu unterschiedlichen Längen. Es wird zwischen Einzel- und Doppelurnenkammern unterschieden.

Die ungleichmäßige Oberfläche der Kolumbarienanlage führt dazu, dass die Urnenwände aus verschiedenen Blickwinkeln unterschiedlich wirken. Die handbrünierte Messing-Oberfläche sorgt außerdem für eine warme und besondere Atmosphäre, die sich mit den Jahren leicht verändert. Die Verschlussklappe ist flächenbündig angeschlagen und erhält ein Messing-Emblem als Aufsatz.

Bei Belegung der Urnenkammer wird das Messing-Emblem abgenommen und durch eine Messing-Grabplatte ersetzt. Hierdurch werden belegte Urnenkammern sichtbar hervorgehoben. Die Messing-Grabplatten beinhalten eine Abstellfläche für eine Blumenvase und ein Teelicht. Ein nicht sichtbares Verschluss-System verhindert den unbefugten Zugriff. Von Außen sind keine Verschraubungen oder Verschlüsse sichtbar.

Im Innenraum der Kirche wurde ein bronzefarbenes Netzgewebe als Abhängung integriert. Mit seiner hochglanzpolierten Oberfläche bietet diese eine reflektionsstarke Plattform und kann mit Hilfe innovativer Beleuchtungstechnik hervorragende Lichteffekte erzielen. Die Metallgeflechtabhängung dient der räumlichen Trennung zwischen Urnenwandbereich und einem Bereich zur Durchführung von Gottesdiensten und Trauerfeiern.

Referenzobjekt:

Grabeskirche St. Bartholomäus in Köln

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